Bayern will mit dem Förderprogramm „Invest in Bavaria“ Unternehmen im Freistaat ansiedeln – die Förderung geht aber vor allem am ländlichen Raum vorbei. Unterfranken konnte aber noch mit am meisten von diesem Programm profitieren. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor. Demnach siedelten sich 2018 über das Programm nur neun Unternehmen mit 270 Arbeitsplätzen in ländlichen Regionen an. Insgesamt konnten durch „Invest in Bavaria“ rund 1.800 Stellen geschaffen werden – 62 Prozent davon im ohnehin boomenden Oberbayern. Mit 250 Arbeitsplätzen ist Unterfranken der zweitgrößte Profiteur. „Invest in Bavaria“ ist eine Agentur des Freistaats, die weltweit für Bayern als Firmenstandort wirbt und Unternehmen bei der Ansiedlung unterstützt und zum Beispiel auch geeignete Standorte vorschlägt.

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