Wer im Moment Mails von „Lena Kretschmer“ oder „Kathrin Winkler“ bekommt, sollte ganz genau überprüfen, ob er die Damen persönlich kennt: Denn unter anderem unter diesen Namen wird im Moment bayernweit eine neue Schadsoftware namens „GermanWiper“ verschickt. Angeblich handelt es sich um Bewerbungsschreiben – wer allerdings den Anhang öffnet, hat den Trojaner auch schon auf dem PC. So passiert letzte Woche bereits in der Praxis einer Würzburgerin. Das Gefährliche: Sobald die Schadsoftware den eigenen Computer befallen hat, kann der Besitzer nicht mehr auf seine Daten zugreifen. Betroffene können sich bei der Hotline der Bayerischen Polizei für IT-Notfälle Hilfe holen: 089/1212-4400. Die Polizei rät: - Setzt ein Antivirenprogramm ein und aktualisiert dieses regelmäßig! - Achtet besonders auf E-Mails mit Anhang. Täter verwenden häufig vermeintliche Bewerbungen, um Schadcodes auf Systemen zu platzieren. Neben ZIP-Dateien können auch Excel- und Word-Dokumente gefährlich sein! - Sichert eure Dateien regelmäßig auf Backups und prüft deren Verfügbarkeit!

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