Die ersten Gelder für den Würzburger „DenkOrt Aumühle“ auf dem Bahnhofsvorplatz können fließen. Der Ferienausschuss hat am Mittwochnachmittag 70.000 Euro für das Mahnmal der Deportation der Juden im Dritten Reich bewilligt. Mit der Summe werden sowohl die ersten Vorarbeiten finanziert, aber auch der Ringpark am künftigen Denkmal aufgewertet. Ursprünglich sollte der „DenkOrt Aumühle“ nördlich des Hauptfriedhofes entstehen. Der Untergrund im Bereich des damaligen Güterbahnhofs, von wo aus die meisten unterfränkischen Juden deportiert wurden, erwies sich jedoch als nicht tragfähig für das Mahnmal.

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