Geständnis vor dem Würzburger Landgericht: Der 35-Jährige, der wegen versuchten Mordes an seiner Stiefmutter und seinem Bruder angeklagt ist, hat die Vorwürfe eingeräumt. Er gestand, das gemeinsame Wohnhaus in Wiesentheid angezündet und den Tod der Angehörigen in Kauf genommen zu haben. Das bereue er jetzt. Er entschuldigte sich außerdem bei seinem Vater und der Stiefmutter. Hintergrund der Tat war laut Anklage die Angst, dass die 63-Jährige das Haus einmal erben könnte. Die Stiefmutter wurde durch das Feuer nicht verletzt. Der ebenfalls anwesende Bruder des Angeklagten erlitt eine leichte Rauchvergiftung. Ein Urteil soll am Freitag fallen.

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