Im Würzburger Kinderporno-Fall um einen 37-jährigen Logopäden sind die Ermittlungen womöglich abgeschlossen. Die Zentralstelle Cybercrime in Bamberg will am Montag neue Erkenntnisse vorlegen. Die Stadt Würzburg hat unterdessen auf den Fall reagiert: Sie hat Handlungsempfehlungen an die Kindergärten herausgegeben. Die beinhalten die Empfehlung, Kinder nicht mehr einzeln zu betreuen und die Türen offen zu lassen. Ziel sei es die Sicherheit in den Kindertageseinrichtungen zu erhöhen, um die Kinder vor Übergriffen zu schützen. Außerdem sollen die verängstigten Eltern beruhigt werden. Derzeit prüft das bayrische Sozialministerium die Qualität der Handlungsempfehlungen. Ein 37-jähriger Logopäde sitzt seit März in Untersuchungshaft. Er soll mehrere Kinder missbraucht und Bilder und Videos davon angefertigt und im Darknet verbreitet haben. Tatorte waren eine Logopädie-Praxis aber auch ein Kindergarten.

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