Seit Tagen erschüttert der Wilke-Skandal Deutschland. Wurstwaren des hessischen Herstellers waren mit Listerien verseucht. Die Bakterien sollen den Tod von zwei Menschen verursacht haben. Die großen Würzburger Supermärkte Kupsch, Edeka Trabold, Edeka Popp und die beiden Real-Märkte hatten keine Wilke-Wurst im Sortiment. Beim Würzburger Ikea wurde Aufschnitt von Wilke verkauft. Er wurde aus dem Sortiment genommen als der Skandal bekannt wurde. Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hat mittlerweile ein Gericht eingeschaltet. Sie fordert vom Land Hessen eine genaue Auflistung der betroffenen Produkte. Laut Foodwatch sollen rund 1.100 Produkte betroffen sein. Zudem lautet der Vorwurf, das hessische Umweltministerium habe bereits seit Mitte August Kenntnis über den Listerien-Verdacht bei Wilke.

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