In Würzburg sind am Donnerstagabend rund 300 Kurden auf die Straße gegangen. Sie demonstrierten gegen die Angriffe der Türkei gegen kurdische Gebiete in Nordsyrien. Die Türkei habe einen Angriffskrieg gestartet, mit dem Ziel die dort geschaffenen, demokratischen Strukturen zu zerschlagen. Sie fürchten zudem Repressalien für die kurdische Bevölkerung, wie zuvor in kurdischen Gebieten innerhalb der Türkei. Demonstrationen gegen die türkische Militäroffensive gab es in vielen deutschen Städten. Die größten Demons gab es in Nordrhein-Westfalen, darunter in Münster, Köln und Duisburg. Deutschland und fünf weitere EU-Staaten haben in einer Erklärung an die Vereinten Nationen ein Ende der Offensive gegen kurdische Milizen in Nordsyrien gefordert. Sie erwarten sonst noch mehr Flüchtlinge aus Syrien.

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