Das Urteil um das drohende Dieselfahrverbot in Würzburg kommt nicht wie erwartet noch in diesem Jahr. Laut dem Verwaltungsgerichtshof München wird frühestens im ersten Quartal des nächsten Jahres ein Verhandlungstermin festgesetzt. Derzeit bearbeitet das Gericht unter anderem die schriftlichen Stellungnahmen der Prozessbeteiligten, die Deutsche Umwelthilfe - kurz DUH - und der Freistaat Bayern. Die DUH hatte wegen der bisherigen Überschreitungen der Stickoxid-Grenzwerte in der Grombühlstraße Klage eingereicht. Da sich an der Belastung in den nächsten zwei Jahren nichts ändern werde, sei die Lösung ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge, so die DUH. Die Regierung von Unterfranken sieht das anders: Der Luftreinhalteplan der Stadt sei ausreichend, um die Abgasbelastung in der Stadt zu senken.

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