In der Würzburger Innenstadt hat am Samstagnachmittag Ausnahmezustand geherrscht - davon betroffen waren vor allem viele Autofahrer und Menschen, die die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen wollten. Drei Demonstrationen legten weite Teile der Innenstadt zwischenzeitlich lahm. Unter dem Motto #unverhandelbar zogen insgesamt rund 500 Demonstranten auf drei verschiedenen Routen durch den Bischofshut. Ihre Themen: Klimagerechtigkeit, Menschenrechte und Feminismus. Nach einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung um 12 Uhr am Hauptbahnhof trennten sich die Wege der unterschiedlichen Gruppen, zeitweise traf man sich auf der Strecke zu Zwischenkundgebungen und am späteren Nachmittag fand dann am Willy-Brand-Kai eine gemeinsame Abschlusskundgebung statt. Danach kam es zu einem Zwischenfall - bei einer Spontanversammlung an der Würzburger Festung hatten sich drei Teilnehmer von der Festungsmauer abgeseilt und ein Banner mit der Aufschrift "Keine Festung Europa" aufgerollt.

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