Brose plant bis Ende 2022 insgesamt etwa 2.000 Stellen zu streichen. Sie sollen teilweise in Niedriglohnländer verlagert werden. In einer Pressemitteilung teilte der Autozulieferer mit, dass auch Würzburg von dem Stellenabbau betroffen ist. Wie viele Arbeitsplätze in Würzburg wegfallen werden, ist derzeit noch unklar. Brose beschäftigt hier etwa 1.500 Mitarbeiter. Nach Angaben des Unternehmens sollen durch den Stellenabbau mehrere Hundert Millionen Euro eingespart werden, um einen der größten regionalen Arbeitgeber wettbewerbsfähig zu halten. Ein Grund für diese Situation sei der rückläufige Markt, insbesondere in China. Auch die einseitige Klimadebatte zulasten der Autoindustrie mache dem Unternehmen zu schaffen. Wie Brose mitgeteilt hat, sind vor allem Jobs in den Zentral- und Geschäftsbereichen betroffen. Außerdem soll es ab dem kommenden Jahr zehn Prozent weniger Auszubildende geben. Betriebsbedingte Kündigungen sollten weitgehend vermieden werden, stattdessen könnten sich Mitarbeiter auf dem internen Arbeitsmarkt bewerben, heißt es. Eine weitere Möglichkeit seien Altersteilzeit und Aufhebungsverträge.

WEBRADIO STARTEN