Vergleichsweise wenig Menge, dafür aber eine hohe Qualität – so beschreibt der fränkische Weinbauverband in seiner Erntebilanz den Jahrgang 2019. Prägender Faktor war das Wetter: Im Frühjahr gab es Frost- und Hagelschäden, später im Jahr Trockenheit und Hitze. Der Wechsel aus heißen Tagen und kühlen Nächten Ende August / Anfang September habe auf der anderen Seite den Aromen sehr gutgetan. Durchschnittlich kamen die Trauben auf einen Zuckergehalt von 91 Grad Oechsle. Insgesamt wird der Jahrgang 2019 voraussichtlich eine Menge liefern, die 46 Millionen Bocksbeuteln entspricht. Grundsätzlich mache sich der Klimawandel auch in Franken immer stärker bemerkbar, erklärt Weinbaupräsident Artur Steinmann.

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