Vor dreieinhalb Jahren war während des Baus der Schraudenbach-Autobahnbrücke auf der A7 bei Werneck ein Teilstück der neu gebauten Brücke eingestürzt. Am Mittwoch beginnt vor dem Schweinfurter Landgericht der Prozess gegen die drei verantwortlichen Ingenieure. Der Vorwurf: fahrlässige Tötung beziehungsweise Körperverletzung. Die Männer sollen die Statik falsch berechnet haben. Aus einem Gutachten geht hervor, dass eine Gerüststütze nicht stabil genug war - und die Brücke deshalb in sich zusammengestürzt war. 14 Menschen wurden damals mit in die Tiefe gerissen, ein Arbeiter starb, die anderen 13 und auch ein Unbeteiligter wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Für den Prozess sind zwölf Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte im Februar 2020 fallen.

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