Zum Prozessbeginn um den tödlichen Einsturz der Schraudenbachtalbrücke von 2016 hat der angeklagte Ingenieur die Schuld von sich gewiesen. Er argumentierte vor dem Landgericht Schweinfurt damit, dass sich die Baufirmen nicht an seine Planung gehalten haben. Wäre das geschehen, wäre der Einsturz nicht passiert, so der Beschuldigte. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann fahrlässige Tötung, sowie Körperverletzung in 14 Fällen vor. Zwei weitere Ingenieure stehen mit vor Gericht. Sie sollen den Planungsfehler nicht bemerkt haben. Ein Urteil wird für den Februar 2020 erwartet. Bei dem Brückeneinsturz ist ein Mann gestorben. 14 Menschen sind zum Teil lebensgefährlich verletzt worden.

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