Der tödliche Schuss auf einen Schüler der Würzburger Bereitschaftpolizei hatte Ende Februar die Region erschüttert. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Der Stubenkamerad des Opfers soll sich wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Der damals 19-Jährige habe mehrfach persönlich versagt, so die Staatsanwaltschaft, so sei es zu dem tödlichen Schuss in der Stube der beiden Männer gekommen. Der Angeklagte sei offenbar davon ausgegangen, dass die Waffe entladen war, tatsächlich hatte sich aber wohl noch eine Patrone im Lauf befunden. Das Amtsgericht Würzburg muss nun entscheiden, ob es die Anklage zulässt.

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