Erst in der vergangenen Woche hatte ein 30-jähriger Rumäne im Würzburger Hauptbahnhof ohne Vorwarnung einen Rentner angegriffen und ihm seine Faust ins Gesicht geschlagen. Trotz Hausverbots betrat der Mann dann am Montagmorgen erneut den Bahnhof und forderte von einem Bäckereiangestellten lautstark etwas zu Essen. Dafür bezahlen konnte er allerdings nicht. Nachdem der Verkäufer ihm deshalb nichts geben wollte, wurde er von dem 30-Jährigen bedroht, der dann auch noch versuchte, die Kasse zu öffnen. Alarmierte Polizisten nahmen den stark betrunkenen Mann fest. Doch selbst in den Räumen der Bundespolizei hatte der Rumäne noch nicht genug: er beschimpfte und beleidigte die Polizisten. Nachdem er sich dann auch noch mehrfach gegen die Zellentür warf, musste er gefesselt werden. Gegen den Mann, der die Beamten bereits seit Juli beschäftigt, wird jetzt unter anderem wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung ermittelt. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

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