Ab Mittwoch steht der mutmaßliche Autokratzer von Würzburg vor Gericht. Der Student steht im Verdacht, vor zwei Jahren in Stadt und Landkreis Würzburg sowie in Schweinfurt mehr als 1.700 Autos zerkratzt zu haben. Angeklagt sind aber nur 600 Fälle, für die übrigen würden die Beweise nicht ausreichen, hatte das Landgericht Schweinfurt im Vorfeld erklärt. Für den Prozess sind deutlich über 20 Verhandlungstage bis in den April hinein angesetzt. Dem Angeklagten muss dabei jeder einzelne, angeklagte Fall auch nachgewiesen werden. Der Autokratzer hatte der Ermittler wochenlang in Atem gehalten. Immer wieder hatte er nachts reihenweise Autos zerkratzt. Geschnappt wurde der mutmaßliche Täter schließlich in Schweinfurt, weil eine Frau Kratzgeräusche gehört und die Polizei alarmiert hatte.

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