Unter mäßigem öffentlichen Interesse hat vor dem Schweinfurter Landgericht der Prozess um die Autokratzer-Serie von Würzburg und Schweinfurt begonnen. Zum Auftakt hat der angeklagte 26-Jährige aus dem Landkreis Würzburg geschwiegen. Angeklagt ist er konkret wegen rund 600 Fällen, in denen Fahrzeuge mit einem spitzen Gegenstand beschädigt wurden. Tatsächlich wird aber davon ausgegangen, dass er für mehr als 1.700 Fälle verantwortlich ist. Die Beweislage reichte allerdings nicht für die Anklage weiterer Fälle aus. Am ersten Prozesstag werden nun weitere Zeugen gehört. Mit einem Urteil wird erst im April gerechnet.

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