Zu Prozessauftakt im Kinderpornofall hat der Angeklagte Logopäde am Donnerstag gestanden. Unter Tränen hat er eingeräumt, dass er jetzt einsehe, dass er das von den Eltern entgegengebrachte Vertrauen missbraucht habe. Heute beurteile er nach eigenen Angaben auch die Tatfolgen realistischer, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hatte sich der 38-jährige Logopäde zu den Vorwürfen geäußert. Der Prozess wird am Freitag fortgesetzt. Insgesamt wurden elf Verhandlungstage angesetzt. Der Prozess werde sich voraussichtlich aber verlängern. Immer wieder wurden Journalisten und Zuhörer aus dem Gerichtssaal geschickt, weil weite Teile des Prozesses nicht öffentlich waren. Damit wollte der zuständige Richter die missbrauchten Kinder schützen. Deren Identität soll nicht öffentlich werden.

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