Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Unterfranken fordert tiefgreifende Änderungen des Rentensystems. Sonst drohe künftig vielen Beschäftigten des Niedriglohnsektors die Altersarmut. Dazu zählt wer monatlich brutto weniger als 2203 Euro verdient. 2018 waren das in Unterfranken laut Agentur für Arbeit knapp 17 Prozent der Vollzeitarbeitenden, darunter besonders viele Frauen. Spitzenreiter im Landkreisvergleich ist Schweinfurt mit rund 22 Prozent. Im Landkreis Main-Spessart hingegen arbeiten nur knapp 14 Prozent der Vollzeitbeschäftigten für einen niedrigen Lohn. Die Stadt Würzburg landet im Mittelfeld. Dort sind rund 15 Prozent der Vollzeitarbeitenden im Niedriglohnsektor tätig. Darunter aber weniger Frauen als im Rest Unterfrankens.

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