Die Ausgangsbeschränkung wegen der Coronakrise hat für Würzburg zumindest auch eine positive Seite: Die Luftqualität in der Stadt wird durch den reduzierten Autoverkehr teilweise deutlich besser. So ist die Stickstoffmonoxid-Belastung am Stadtring Süd seit Freitag im Vergleich zur Vorwoche massiv gesunken. Vor der Ausgangsbeschränkung lag der Spitzenwert bei über 140 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, danach bei knapp 60 Mikrogramm. Ähnlich sieht es beim Stickstoffdioxid aus: Gab es in der Vorwoche noch rund ein Dutzend Spitzenwerte von über 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, war es in dieser Woche erst ein einziger. Keine signifikante Änderung gibt es beim Feinstaub. Dies war aber auch nicht erwartetet worden: Feinstaub entsteht nicht nur durch Autoverkehr, sondern auch unter anderem durch Heizungen und Gewerbebetriebe.

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