Mit deutlichen Worten kritisiert der Deutsche Gewerkschaftsbund Unterfranken (DGB) die 170 Entlassungen bei der Firma s.Oliver in Rottendorf. Man verurteile die – so wörtlich - „Skrupellosigkeit der Firmenleitung“ heißt es in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen habe 45 Millionen Euro Gewinn gemacht. Dass im nächsten Schritt mehr als ein Zehntel seines Personal gekündigt werde, sei ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die die Umsätze und Gewinne für das Unternehmen erarbeitet haben, so der DGB. Das Modelabel s.Oliver aus Rottendorf hatte am Montag angekündigt, an seinem Stammsitz 170 Stellen abzubauen. Die Entscheidung stehe in keinem Zusammenhang mit der Corona-Krise hieß es. Hintergrund der Entscheidung sei unter anderem gewesen, die Organisationsstruktur umzubauen. Man wolle als Unternehmen unter anderem Kollektionen künftig schneller entwickeln und Entscheidungsprozesse beschleunigen.

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