Nicht nur sämtliche Großveranstaltungen bis Ende August sind wegen Corona abgesagt – jetzt fällt der Pandemie auch eine jahrhundertealte Tradition in der Region zum Opfer: Die Kreuzbergwallfahrt wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Sie war eigentlich für den 20. bis 24. August geplant. In der Regel laufen über 500 Pilger mit – und vor allem die Versorgungsfragen könnten bei dieser großen Zahl an Menschen wegen Corona nicht geklärt werden. Auch die zahlreichen Hygienevorschriften und das derzeit noch geltende Versammlungsverbot größerer Gruppen sind laut der Bruderschaft zum Heiligen Kreuz Würzburg Gründe für die Absage. Einig ist man sich aber: Die Wallfahrt darf nicht ersatzlos gestrichen werden, deshalb soll es im August ein fünftägiges Ersatzprogramm geben. So sollen die Wallfahrer den rund 170 Kilometer langen Weg in anderer Form „mitgehen“ und erleben können. Wie das genau aussehen soll, soll Mitte Juni bekanntgegeben werden.

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