Die Gesundheitsämter in der Region haben ausreichend Personal um die Kontaktpersonen von Corona-Infizierten nachzuverfolgen. Grundsätzlich stehen jedem Gesundheitsamt fünf Mitarbeiter je 20.000 Einwohner zur Verfügung. Das Personal wird von der Regierung von Unterfranken zugeteilt. Das Gesundheitsamt Würzburg hat alle 70 zustehenden Mitarbeiter derzeit im Einsatz. Sie arbeiten in Fünfer-Gruppen, in sogenannten „Contact Tracing Teams“ zusammen. Sowohl das Gesundheitsamt in Main-Spessart, als auch in Kitzingen wurden nicht alle verfügbaren Mitarbeiter angefordert. Aufgrund der niedrigen Corona-Infektionszahlen in den Landkreisen sei dies aber auch nicht nötig, so die Gesundheitsämter. So arbeiten in beiden Ämtern derzeit jeweils 10 Personen an der Nachverfolgung von Corona-Kontaktpersonen. Die anderen zugeteilten Personen werden teamweise nacheinander eingearbeitet, um sie im Bedarfsfall schnell einsetzen zu können. Dem Gesundheitsamt Main-Spessart stehen 22 Mitarbeiter zu, Kitzingen kann auf 25 zurückgreifen. Die ARD hatte berichtet, dass zahlreiche Gesundheitsämter in Deutschland nicht genügend Mitarbeiter haben, um Kontaktpersonen von Corona-Infizierten nachzuverfolgen. Von mehr als 380 Gesundheitsämtern antworteten 180 und in einem Großteil von ihnen stehen dem Bericht zufolge nicht so viele Mitarbeiter zur Verfügung, wie offiziell zugeteilt.

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