Hotels und Pensionen in ganz Bayern dürfen nach dem Corona-Ausbruch beim Schlachtbetrieb Tönnies seit Anfang dieser Woche keine Gäste mehr aus den Landkreisen Gütersloh und Warendorf empfangen. Diese Anweisung der bayerischen Regierung stellt die Hotels in Würzburg vor ein Problem, sagt Claudia Amberger-Berkmann die Kreisvorsitzende vom hiesigen Hotel- und Gaststättenverband. Bei der Buchung von Übernachtungen müssten Gäste demnach nur ihre Namen angeben. Bei Anreise würde deshalb jetzt explizit nach dem Wohnort gefragt werden. Ob die Gäste dann auch die Wahrheit sagen, liege in deren Hand. Eine Kontrolle per Ausweis sei freiwillig, Hotels dürften diese nicht verlangen, so die Kreisvorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes Würzburg. Sollten Gäste aus den Landkreisen Gütersloh oder Warendorf einen Urlaub in Würzburg gebucht haben, werden sie höchstwahrscheinlich nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Claudia Amberger-Berkmann vermutet, dass man in solch einem Fall reagieren würde, wie zur Corona-Zeit. Das heißt: Die Buchung kostenfrei stornieren und das Geld zurückgeben. Generell sei der Andrang an Gästen, auch aus NRW, aktuell bei Würzburgs Hotels aber noch sehr mäßig.

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