Die Polizei hat am Dienstagmorgen 19 Objekte in Bayern durchsucht, darunter acht in Unterfranken. Es geht um den Verdacht der Verbreitung von Hasskommentaren in sozialen Netzwerken, teilte das Bayerische Landeskriminalamt mit. Dabei sind 17 Beschuldigte ins Visier der Fahnder genommen worden, sie kommen unter anderem aus den Landkreisen Schweinfurt, Kitzingen, Haßberge, Bad Kissingen, Roth und Forchheim. Es handelt sich um vierzehn Männer und drei Frauen im Alter von 21 bis 69 Jahren. Sie stehen allesamt unter Verdacht nach einer Demonstration von Bewohnern des Ankerzentrums in Schweinfurt im Februar auf Facebook Hasskommentare gepostet zu haben. Die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) der Generalstaatsanwaltschaft München hat daraufhin 17 Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung eingeleitet.

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