Die Mainschleifenbahn zu reaktivieren könnte teuer werden – bis zu 14 Millionen Euro könnten fällig werden. Diese Summe wurde jetzt nach Angaben des Kitzinger Landratsamtes im Kreisausschuss genannt. Die Kosten für die Reaktivierung sollen sich größtenteils die Landkreise Kitzingen und Würzburg teilen. Sie sind Teil der neu gegründeten „Infrastrukturgesellschaft Mainschleifenbahn“ (MSG), der Kitzingen jetzt auch beigetreten ist. Allerdings ist aktuell noch unklar, ob die tatsächlich anfallenden Gesamtkosten von der MSG auch vollständig getragen werden müssen. Denn Bund und Länder haben zur Unterstützung von Infrastrukturprojekten, bei denen Bahnstrecken reaktiviert werden, erstmalig Fördergelder in Aussicht gestellt: Bis zu 90 Prozent der Gesamtsumme könnten im besten Fall übernommen werden. Darüber soll im Herbst verhandelt werden. Die Mainschleifenbahn soll ab dem Jahr 2026 wieder zwischen Volkach und Würzburg fahren. In 22 Minuten kommen die Fahrgäste dann von A nach B.

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