Für knapp 160.000 Schüler in Unterfranken wird es vor den Sommerferien am Freitag nochmal ernst. Sie bekommen ihre Zeugnisse. In diesem Zusammenhang lobt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Unterfranken jetzt die geringe Durchallquote trotz Corona-Krise. Demnach seien noch nie so wenig Schüler durchgefallen wie in diesem Schuljahr. Dass man Schüler teilweise also auch auf Probe vorrücken lasse und ihnen damit eine Chance gebe sich zu beweisen, begrüßt die Gewerkschaft. Weil das Corona-Schuljahr für Schüler und Lehrer anstrengend gewesen sei, fordert die GEW keine Nachhilfe in den Sommerferien anzubieten. Mit Sorgen blickt die Gewerkschaft aber auf das neue Schuljahr. Vor allem in den Grund- und Mittelschulen würden dann Lehrer fehlen. Das liege unter anderem auch daran, dass einige Lehrer schon sehr alt seien und deshalb zur Corona-Risikogruppe gehörten. Zudem müsse man im neuen Schuljahr auch die Folgen des Homeschoolings im Auge behalten, fordert die GEW. Nicht alle Schüler würden damit gut zurechtkommen.

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