Der Frankenwein-Jahrgang 2019 ist qualitativ sehr gut – es gibt nur vergleichsweise wenig davon. Die Erntemenge lag bei 33,5 Millionen Litern, das ist die geringste Menge seit mehr als 30 Jahren. Die Zahlen hat die Regierung von Unterfranken im Rahmen ihrer Qualitätsprüfung vorgelegt. Schuld ist vor allem das Wetter: später Frost gefolgt von einem extrem heißen und trockenen Sommer haben den Ertrag massiv sinken lassen. Die Folge war die geringste Erntemenge seit 1985, damals hatte vor allem Frost die Reben geschädigt. Dennoch sei der Weinjahrgang 2019 qualitativ sehr gut. Durch das heiße Wetter hätten sich unter anderem wenig Krankheiten entwickelt, auch die Zahl der Schädlinge war gering, so die Regierung von Unterfranken. Die meist angebaute Rebsorte ist der Silvaner vor dem Müller-Thurgau. Beim Rotwein ist Domina am häufigsten vertreten.

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