Rekordinvestitionen in Höhe von über 70 Millionen Euro hat die WVV im Geschäftsjahr 2019 getätigt. Das haben die Verantwortlichen auf einer Pressekonferenz am Freitag mitgeteilt. Die Investitionen seien so hoch wie seit 15 Jahren nicht. Geld floss vor allem in den Bau des neuen Nautilands, Erneuerungen des Heizkraftwerks und den Kauf von neuen Straßenbahnen. Weiter investiert wird 2020 in die Straßenbahnen und das Heizkraftwerk. Zudem soll Nachhaltigkeit weiter gefördert werden. Insgesamt zeigte man sich zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2019. Man konnte einen Umsatz von mehr als 441 Millionen Euro und ein positives Jahresergebnis von 2,5 Millionen Euro verbuchen. Der Absatz von Strom, Fernwärme und auch Erdgas blieb im Vergleich zum Vorjahr annähernd stabil. Auch die WVV ist von der Corona-Krise nicht unberührt geblieben. Besonders hart habe es die Bäder getroffen. Diese mussten wegen der Corona-Richtlinien dichtmachen. Die Mitarbeiter waren bis zu 100 Prozent in Kurzarbeit. Deutliche Einbrüche von bis zu 90 Prozent habe der Konzern auch bei den Fahrgastzahlen im Öffentlichen Nahverkehr bemerkt. Mittlerweile habe man bei Bus und Straßenbahn wieder eine Auslastung von etwa 50 Prozent. Derzeit rechnet der Konzern durch die Corona-Krise mit fehlenden Einnahmen von bis zu acht Millionen Euro.

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