Weil ein 15-jähriger per WhatsApp unter anderem Hitler Porträts verschickt hat, muss er jetzt einen Aufsatz schreiben. Diese Strafe hat ein Richter des Amtsgerichts Gemünden dem Jungen am Montag aufgebrummt. Konkret geht es darum, das Schicksal jüdischer Familien im Nationalsozialismus zu beschreiben. Den Aufsatz hatte die Jugendgerichtshilfe als Strafe vorgeschlagen. Vor Gericht hatte sich der Junge einsichtig gezeigt und das Verschicken der volksverhetzenden Bilder zugegeben. Zudem sei er von den Eltern schon bestraft worden.

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