Die fränkischen Winzer müssen bei der Bewässerung ihrer Weinberge finanziell unterstützt werden – sonst droht ihnen das Aus. Das hat der Präsident des Fränkischen Weinbauverbands Artur Steinmann beim offiziellen Start der Weinlese am Donnerstag in Sommerhausen betont. Eigentlich sei es bei der künstlichen Bewässerung der Weinberge bereits „fünf nach zwölf“. Wenn nicht bald Gelder fließen würden, würde es demnächst weniger Winzer geben, die an Steillagen Weinbau betreiben würden. Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber erwiderte, die bayerische Staatsregierung wisse um die Wichtigkeit des Themas und würde sich kümmern. Seit Jahren kämpft der Fränkische Weinbauverband um finanzielle Hilfen für künstliche Bewässerung. Die Winzer haben mit den sommerlichen Trockenperioden zu kämpfen – so war es auch in diesem Jahr.

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