Erstmals ist in Deutschland diese Woche ein Fall von afrikanischer Schweinepest aufgetreten. Das macht auch den Landwirten in der Region Sorgen, wie der Bauernverband auf Nachfrage erklärt. In Unterfranken gibt es etwa 1.300 Schweinemäster mit 200.000 Tieren. Unklar ist, welche Auswirkungen der Ausbruch auf diese haben wird. Erste Abnehmer in Südostasien haben bereits angekündigt keine Exporte mehr aus Deutschland mehr abzunehmen. Die Bauern fordern, nur Fleisch aus betroffenen Gebieten abzulehnen. Vorbereitungen, um eine Verbreitung der afrikanischen Schweinepest zu verhindern, gebe es schon seit längerem. So seien die Betriebe beispielsweise weiträumig abgezäunt, damit die Schweine nicht in Kontakt mit Wildtieren kommen können. Treten Fälle der afrikanischen Schweinepest in einzelnen Höfen auf, müssten dort alle Tiere getötet werden. Das bedeute große finanzielle Einbußen für die Bauern. Diese kämpfen laut Bauernverband seit Corona mit sinkenden Preisen für Schweinefleisch. Das Kilo kostet demnach jetzt 1,50 Euro, zuvor waren es 1,80 Euro.

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