Bei den Schulbussen im Landkreis Würzburg gibt es aktuell massive Probleme. Sie sind überfüllt, teilweise wurden Schüler stehen gelassen. Eltern und Schüler beschweren sich über zu volle Fahrzeuge und dichtes Gedränge. Eltern reagierten mit wenig Verständnis bis hin zu großer Wut, heißt es zum Beispiel von der Landeselternvereinigung der Gymnasien im Raum Würzburg. Die für die Landkreisbusse zuständige APG verspricht Verbesserungen. So würden teils Busse von manchen Linien abgezogen, um auf besonders kritischen Strecken auszuhelfen, zudem seien auch zusätzliche Busse angemietet worden. Das sei aufgrund der Verfügbarkeit aber auch nicht endlos ausreizbar. Insgesamt brauche es erfahrungsgemäß aber über die erste Schulwoche hinaus, bis sich die Auslastungssituation in den Bussen morgens und mittags einpendle. Zusätzlich sollen Berater an manchen Haltestellen weiter beraten. Weiter sollten sich Eltern und Schüler fragen, ob sie immer den erstbesten Bus nehmen müssten, oder ob es für sie Ausweichlinien gebe. Grundsätzlich sei die Corona-Abstandsregelungen in den Bussen aufgehoben – weshalb eine Maskenpflicht in den Bussen gelte.

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