Die Corona-Ampel springt in immer mehr Kommunen in Mainfranken auf gelb. Jetzt haben auch der Landkreis Würzburg und der Landkreis Kitzingen den bundesweit geltenden Warnwert von 35 überschritten. Laut den entsprechenden Landratsämtern liegt die Inzidenz im Landkreis Würzburg bei 38,82 und im Landkreis Kitzingen bei 37,3. In diesen Landkreisen müssen nach Vorgaben des Freistaates jetzt wieder Beschränkungen erlassen werden. Diese gelten dann ab dem Folgetag, also Montag. Dazu zählt die Ausweitung der Maskenpflicht: Die Maske muss jetzt im Unterricht in weiterführenden Schulen und Hochschulen getragen werden. Zudem gibt es im Landkreis Kitzingen dann auch eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen – beispielsweise in Fußgängerzonen. Im Landkreis Würzburg gilt das nicht: Hier gebe es laut Landratsamt Würzburg keine öffentlichen Plätze, die Engstellen aufweisen, auf denen nicht ein Umgehen möglich wäre. Auch in allen öffentlichen Gebäuden muss dann eine Maske getragen werden. Gleiches gilt am Arbeitsplatz, wenn dort kein Abstand eingehalten werden kann. Zudem gilt jetzt Maskenpflicht am Platz bei Kultur- und bei Sportveranstaltungen. Ab 23 Uhr tritt in den Landkreisen dann eine Sperrstunde in der Gastronomie in Kraft. Dann gilt zudem ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen. Auch an Tankstellen darf ab 23 Uhr kein Alkohol mehr verkauft werden. Für private Veranstaltungen und Kontakte gibt es folgende Beschränkungen: Maximal zehn Personen oder zwei Hausstände sind erlaubt - unabhängig davon, ob man sich in geschlossenen Räumen oder draußen trifft. Unterdessen steigt in Würzburg Stadt die 7-Tage-Inzidenz weiter. Sie liegt laut Landratsamt Würzburg heute bei 46,9. Ab diesem Sonntag gelten in der Stadt Beschränkungen. Dazu zählt unter anderem die Maskenpflicht am Bahnhofsvorplatz, Alkoholverbot auf der Alten Mainbrücke und in der Sanderstraße und die Sperrstunde in der Gastronomie ab 23 Uhr. Schüler und Hochschulstudenten müssen ab der neuen Woche auch wieder Masken am Platz tragen. Der Landkreis Main-Spessart ist derzeit deutlich unter dem Corona-Warnwert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt dort laut RKI bei 14,3.

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