Die Corona-Krise hinterlässt Spuren auf dem Arbeitsmarkt in Unterfranken: Die Zahl der offenen Stellen ist hier in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangen. Das zeigt das „Arbeitsmarktbarometer Bayern“, das die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft veröffentlicht hat. Demnach gibt es vor allem in der Metallindustrie weniger freie Stellen: Allein von Juli bis September gab es über 50 Prozent weniger unbesetzte Jobs als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr. Dabei verringerte sich die Zahl in der Region rund um Würzburg in dieser Branche weniger stark als im Rest von Unterfranken: mit einem Minus von 39 Prozent. Auch in den Bereichen Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie Mechatronik, Energie und Elektro gingen die Stellenangebote in Unterfranken um bis zu 37 Prozent zurück. Laut Arbeitsmarktbarometer stehen die Chancen auf einen neuen Job in der Region aber trotzdem sehr gut. So gab es in den Bereichen Mechatronik, Energie und Elektro im dritten Quartal noch immer mehr als eine angebotene Stelle pro Arbeitslosen.

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