Die Situation in der Gastronomie in Unterfranken ist während des Teil-Lockdowns angespannt. Diese Zwischenbilanz hat der Unterfränkische Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) jetzt nach zwei Wochen gezogen. Demnach würden einige Gastronomen nun wieder Essen zum Mitnehmen oder Lieferdienst anbieten. Das sei aber nur dann möglich, wenn dadurch keine Zusatz-Kosten entstünden – beispielsweise durch zusätzliches Personal. Auch die Buchungslage sehe düster aus: Buchungen im November mussten wegen des Teil-Lockdowns storniert werden. Auch im Dezember seien bisher nur sehr wenige Reservierungen eingegangen. Mitarbeiter würden deshalb häufig wieder in Kurzarbeit geschickt. Um den Gastronomen unter die Arme zu greifen, hat der Bund ein 10 Milliarden schweres Finanzprogramm angekündigt. Bisher stünden aber weder Formulare zum Beantragen bereit, noch seien Gelder geflossen. Das kritisiert DEHOGA. Wie viele Gastronomen durch den Teil-Lockdown in die Insolvenz rutschen sei noch nicht abzusehen.

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