Der Würzburger Weihnachtsmarkt sollte in diesem Jahr als „Adventsmarkt“ stattfinden – doch auch von diesem Konzept bleibt nicht mehr viel übrig. Grund ist das aktuelle Corona-Geschehen, wurde am Donnerstag im Bau- und Ordnungsausschuss des Stadtrats deutlich. Vom 27. November bis 23. Dezember werden in der Innenstadt 40 Stände mit großem Abstand stehen. Den zuletzt geplanten „Würzburger Winterzauber“ mit gastronomischen Angeboten und alkoholischen Heißgetränken am Paradeplatz werde es nicht geben, teilte Kommunalreferent Wolfgang Kleiner mit: „Von diesem Konzept haben wir uns verabschiedet. Wir müssen der Pandemie und den rechtlichen Vorgaben Rechnung tragen.“ In Absprache mit dem Gesundheitsamt hat sich die Stadtverwaltung außerdem dafür entschieden, die zuletzt vorgesehen 80 Standplätze zu halbieren. Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat der Stadt mitgeteilt, dass nach den Vorgaben der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nur Warenmärkte in kleinem Rahmen zulässig sind, die keine großen Besucherströme anziehen oder Volksfestcharakter haben – deshalb sind laut Kleiner auch keine Kinderfahrgeschäfte zulässig. Entfallen muss auch der Kunsthandwerkermarkt an den Wochenenden im Rathaus. Die Standorte des Adventsmarkts werden sich an denen der zuletzt durchgeführten Herbstmesse orientieren. Die Stände teilen sich dann auf in Handwerk/Kunsthandwerk, „alltagsüblichen Warenhandel“ und Imbiss und Süßwaren. Alkohol wird nicht ausgeschenkt. Alle Speisen sind ausschließlich zur Mitnahme, ein Verweilen an den Buden ist nicht ist nicht möglich.

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