Wer in Würzburg eine Wohnung oder ein Haus kaufen will, muss dafür viel Geld in die Hand nehmen – daran hat auch die Corona-Pandemie nichts geändert. Das zeigt die Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland 2020“. Pro Quadratmeter zahlen Käufer hier im Schnitt 3.747 Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 kostete der Quadratmeter rund 3.400 Euro. Die Studie zeigt außerdem, dass Wohneigentum in Ballungsräumen bundesweit immer teurer wird: In den letzten zwölf Jahren sind die Preise um 74 Prozent gestiegen. Doch auch Wohnungen und Häuser auf dem Land kosten immer mehr Geld. Hier liegt der Preisanstieg bei 66 Prozent. Im Landkreis Würzburg kostet der Quadratmeter aktuell 2.950 Euro. Im Landkreis Main-Spessart liegt der Preis bei 2.251 Euro, im Landkreis Kitzingen bei 2.540 Euro. Die Studie zeigt aber auch: Gebaut wird in den Städten und Landkreisen in Unterfranken fleißig. Spitzenreiter ist die Stadt Würzburg mit einer Bautätigkeit von rund 192 Prozent – das bedeutet, dass mit rund 192 Prozent deutlich mehr gebaut wird als es Bedarf gab. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt liegt bei 83 Prozent. Laut der Studie haben Immobilienverkäufer offenbar keine Angst vor einem Markteinbruch durch Corona – im Gegenteil. Viele Menschen sehen Immobilien in der jetzigen Zeit als Wertanlage, heißt es weiter. Der Wunsch nach mehr Sicherheit, Lebensqualität und Eigentum steige in der Corona-Pandemie.

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