Vor 15 Jahren ist eine junge Frau aus dem Kreis Würzburg in Australien getötet worden – im Februar gibt es eine neue Anhörung im Fall Simone Strobel. Bei einer ersten Anhörung im Jahr 2007 galten die drei Mitreisenden als Verdächtige – vor allem der damalige Freund der 25-Jährigen. Es gab aber nicht genug Beweise für eine Anklage. Jetzt gebe es aber neue Hinweise und Erkenntnisse, so die Ermittler – im Oktober wurde eine Belohnung von etwa 600.000 Euro ausgesetzt für neue Informationen zu dem Fall. Die Kindergärtnerin aus dem Kreis Würzburg war mit ihrem Freund mit einem Working-Holiday-Visum in Australien unterwegs. Anfang 2005 kamen für einige Wochen zwei Bekannte aus Deutschland dazu. Die Vier hatten sich auf einem Campingplatz in Lismore im Staat New South Wales einquartiert. Hier verschwand die junge Frau plötzlich. Wenige Tage später wurde ihre Leiche in der Nähe unter Palmwedeln gefunden. Untersuchungen ergaben, dass die 25-Jährige Opfer eines Verbrechens geworden war.

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