Der Handel in Unterfranken darf ab Montag wieder teilweise öffnen. Im Zuge der Lockdown-Verlängerung wird in Bayern das sogenannte „Click & Collect“ eingeführt – Kunden können also Waren im Internet oder telefonisch bestellen und im Laden abholen. Wichtig ist dabei, dass die Kunden bei der Abholung eine FFP2-Maske tragen müssen. Der Handelsverband Unterfranken rechnet damit, dass sich ein Großteil der Geschäfte daran beteiligen wird. Mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein sei diese Teilöffnung aber nicht, so der Bezirksvorsitzende des Handelsverbands Volker Wedde. Um den Unternehmen wirklich zu helfen bräuchte es gerechtere staatliche Hilfen. So gingen die November- und Dezember-Hilfen am Handel völlig vorbei. Dies sorge für Unmut bei einigen Geschäftsinhabern. Parallel wollen sich am Montag Geschäfte bundesweit über den Lockdown hinwegsetzen. Unter dem Hashtag „#wirmachenauf“ gibt es dazu Aufrufe im Internet. Dem Handelsverband Unterfranken sind allerdings keine Läden bekannt, die sich daran beteiligen wollen. Geschäfte, die trotz Lockdown komplett öffnen begehen eine Ordnungswidrigkeit und riskieren Bußgelder.

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