Das Jahr 2021 ist wegen des Lockdowns für die Schüler und Lehrer in Unterfranken wieder mit Distanzunterricht gestartet – und das offenbar erfolgreich. Laut Gerhard Bleß, dem Vorsitzenden des BLLV Unterfranken, sind bisher keine Beschwerden von den Schulen eingegangen. Auch das Online-Portal Mebis laufe. Sehr viele Schulen hätten aus der ersten Pandemiewelle viel gelernt – es gebe zusätzliche technische Ausstattung, Lehrkräfte hätten sich fortgebildet und seien auf einem anderen Stand als vor einem Dreivierteljahr, so Bleß. Laut BLLV Unterfranken tragen die Lehrkräfte in der Region die Entscheidung der bayerischen Regierung, wieder auf Homeoffice umzustellen, in hohem Maße mit. Viele seien sehr froh über die Anordnung. Ein Problem sieht Bleß allerdings: Nicht alle Schüler seien technisch gut ausgestattet. Für solche Fälle habe der Staat zwar Gelder zur Verfügung gestellt – beispielsweise um Leih-Laptops anzuschaffen. Doch es sei längst nicht alles abgerufen worden. Einige Kommunen, Schulverbände und teilweise auch private Träger hätten es bisher versäumt, sich darum zu kümmern – da müsse Tempo gemacht werden, damit alles laufe, so Bleß.

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