Würzburg: Brose Standort bleibt erhalten

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Eine Schließung des Brose-Werks in Würzburg ist vom Tisch. Der Verwaltungsrat hat in seiner Sitzung am Donnerstag entschieden, den Standort weiterzuführen. Bei Brose in Würzburg sind rund 1.400 Menschen beschäftigt, ihre Arbeitsplätze waren akut bedroht.

Brose stellt Bedingungen

Allerdings stellt Brose auch Bedingungen: mit den Arbeitnehmervertretern und der öffentlichen Hand müssten „Vereinbarungen getroffen werden, die in Würzburg zu international wettbewerbsfähigen Standortkosten und einem wirtschaftlich tragfähigen Gesamtkonzept führen“.

Fördergelder werden geprüft

Gleichzeitig sollen auch Fördermöglichkeiten mit der Staatskanzlei und dem Bayerischen Wirtschaftsministerium besprochen werden. Erst kürzlich hatte sich Wirtschaftsminister Aiwanger mit Würzburger Brose Mitarbeitern ausgetauscht.

14.000 Unterschriften für den Erhalt des Werks

Am Donnerstagmorgen hatten Würzburger Brose Mitarbeiter vor der Verwaltungsratssitzung in Bamberg knapp 14 000 Unterschriften für den Erhalt ihres Standorts übergeben. Auch die Politik in Würzburg hatte immer wieder einen Erhalt des Standorts gefordert.

Die Hintergründe

Wie andere Zulieferer auch leidet Brose unter den Transformation der Automobilbranche. Im vergangenen Jahr hat der Konzern rund 100 Millionen Euro Verlust eingefahren. Vor diesem Hintergrund hatte die Konzernspitze einen Personalabbau angekündigt, außerdem werden bis 2027 alle Strukturen bei Brose weltweit durchleuchtet und auf Effizienz geprüft. In diesem Zusammenhang waren auch die Pläne zur Schließung des Werks Würzburg zu sehen.

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