Mainfranken: So funktioniert das 9-Euro-Ticket im ÖPNV

Die Kosten für Benzin und Diesel steigen - Preise von über 2 Euro für den Liter sind inzwischen Alltag. Der Bund will den Menschen in Deutschland nun entgegenkommen.

Ab 1. Juni kommt deswegen bundesweit für drei Monate das 9-Euro-Ticket. Heißt: Im Juni, Juli und August kann für je 9 Euro ein Monatsticket für den ÖPNV gekauft werden.

Der Bundesrat hat am Freitag dem Entwurf zugestimmt. Das Ticket kann dann jederzeit in diesen drei Monaten gekauft werden.

Städte hoffen auf Touristen

Das 9-Euro-Ticket gilt bundesweit in allen Verkehrsverbünden. Das heißt, mit dem Ticket sind sogar Fahrten bis an die Nord- oder Ostsee mit Regionalzügen möglich. Genauso können aber Menschen von überall her zu uns nach Mainfranken fahren.

Viele Tourismusverantwortliche sehen das 9-Euro-Ticket als eine Chance, mehr Menschen für den ÖPNV zu begeistern.

Demnach erhoffen sich viele Städte dass dadurch mehr Touristen in die Region kommen. Beispielsweise in Ochsenfurt, Lohr, Marktheidenfeld und Karlstadt freut man sich, dass so Gäste in die Städte kommen könnten, die sonst womöglich nicht gekommen wären.

9-Euro-Ticket als Ausgleich für hohe Spritpreise

Das 9-Euro-Ticket wurde von der Bundesregierung eingeführt, um die steigenden Spritpreise in Folge des Ukraine-Kriegs abzufedern.

Das Ticket ist eine einmalige Sondermaßnahme der Regierung und wird mit Bundesmitteln finanziert. Der VVM weist darauf hin, dass die regionalen Verkehrsunternehmen die Ticketpreise ohne öffentliche Zuschüsse nicht dauerhaft senken können.

Die besten Reiseziele mit dem 9-Euro-Ticket

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