Hochzeit im Garten von A bis Z: Planung und Kosten im Überblick

Es ist eine Vorstellung wie aus einem Liebesfilm: Sonne, grünes Gras, eine entspannte Atmosphäre und Sie beide mittendrin. Eine Hochzeit im Garten ist in den letzten Jahren ein riesiger Trend geworden. Sie bietet Freiheiten, die ein Restaurant nicht hat, und oft auch eine deutliche Kostenersparnis.
Damit sich Ihr großer Tag jedoch nicht in einen Albtraum aus Schlamm und nervösem Blick in den Himmel verwandelt, darf nichts dem Zufall überlassen werden. Wir haben einen Leitfaden für Sie erstellt, wie Sie eine Hochzeit zu Hause im Garten so planen, dass sowohl die Gäste als auch Sie sie in vollen Zügen genießen können.
1. Ort und Gästezahl: Passen wir überhaupt alle rein?
Die erste Frage, die Sie sich stellen müssen, ist nicht „welche Farbe haben die Servietten“, sondern „wie viel Platz haben wir“. Selbst eine kleine Gartenhochzeit für 20 Personen erfordert eine gewisse Infrastruktur.
Bevor Sie die Einladungen verschicken, nehmen Sie ein Maßband zur Hand. Wenn die Gäste an Tischen sitzen sollen, rechnen Sie mit ca. 1,5 m² pro Person. Rechnen Sie dazu noch Platz für die Band, die Tanzfläche und die Buffettische ein.
2. Das Wetter: Ein Angstgegner, den Sie ein für alle Mal besiegen
Das ist die größte Sorge jeder Braut. Was, wenn es regnet? Was, wenn es stürmt? Viele Hochzeitsmagazine raten zu einer „Schlechtwetter-Variante“ im Wohnzimmer. Aber seien wir ehrlich – 40 Leute ins Wohnzimmer zu quetschen, möchte niemand.
Die Lösung ist ein hochwertiges Partyzelt. Und Achtung: Verwechseln Sie es nicht mit einem billigen Pavillon aus dem Baumarkt, der beim ersten Windstoß zum Nachbarn fliegt.
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Regen: Professionelle Zelte haben wasserdichte Planen und lassen sich mit Seitenteilen komplett schließen.
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Sonne: Im Juli werden Sie den Schatten schätzen. Das Zelt dient als Sonnenschirm und schützt sowohl das Buffet als auch die Hochzeitsgäste vor Hitzschlag.
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Wind: Unsere Zelte werden sicher verankert, sodass sie auch einem Sommergewitter standhalten.
3. Der Boden: Ein Detail, das das Brautkleid rettet
Der Boden wird bei der Planung oft vergessen, dabei macht er den entscheidenden Unterschied zwischen einer „Gartenparty“ und einer echten „Hochzeit“. Warum sollten Sie einen Zeltboden in Betracht ziehen?
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Absätze: Die Damen werden es Ihnen danken. Pfennigabsätze sinken in den Rasen ein, was unbequem ist und die Schuhe ruiniert.
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Tanzen: Walzer auf Gras funktioniert nicht gut. Auf einem Holzboden hingegen schon.
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Sauberkeit: Wenn es am Vortag regnet, ist das Gras nass. Ein Boden sorgt dafür, dass die Gäste trockene Schuhe behalten und die Schleppe der Braut sauber bleibt.
4. Sitzgelegenheiten und Atmosphäre: Bierzeltgarnituren oder runde Tische?
Sobald Sie ein Dach über dem Kopf und festen Boden unter den Füßen haben, kommen die Möbel an die Reihe. Eine Hochzeit im Garten verträgt verschiedene Stile:
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Bierzeltgarnituren: Sie sind wirtschaftlich, platzsparend und bieten vielen Leuten Platz. Wenn Sie sie mit weißen Tischdecken bedecken und Blumen hinzufügen, sehen sie überraschend elegant aus.
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Runde Tische: Wenn Sie einen luxuriöseren Look anstreben, sind runde Tische der Klassiker.
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Stehtische (Bistro): Vergessen Sie diese nicht! Sie sind ideal für das gemütliche Beisammensein mit einem Drink („Welcome Drink“) oder für die Raucherlounge.
5. Kosten einer Gartenhochzeit: Lohnt es sich?
Einer der Hauptgründe für eine Gartenhochzeit sind die Finanzen. Wie schneiden die Kosten im Vergleich zu einem Restaurant ab?
Im Restaurant zahlen Sie oft Raummiete, teure Menüs pro Person und hohe Aufschläge für Alkohol (Korkgeld). Im Garten haben Sie zwar die Anfangsinvestition für das Zelt und die Ausstattung, aber der Rest liegt in Ihrer Hand.
Sie können Alkohol im Angebot kaufen, ein Spanferkel vom lokalen Metzger grillen lassen oder die Omas um Kuchen bitten. Im Ergebnis richten Sie für das gleiche Geld ein viel üppigeres Fest für mehr Leute aus.
6. Was man nicht vergessen darf (Checkliste)
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Strom: Schafft Ihr Hausnetz die Belastung durch Band, Bierkühlung und Beleuchtung? Wir empfehlen, die Sicherungen zu prüfen oder sicherheitshalber ein Notstromaggregat bereitzuhalten.
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Toiletten: Wenn Sie nicht möchten, dass fünfzig Gäste durch Ihr ganzes Haus zur einzigen Toilette laufen, sollten Sie ein mobiles WC mieten (heutzutage gibt es auch luxuriöse Toilettenwagen mit Waschbecken).
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Nachbarn: Höflichkeit ist das A und O. Gehen Sie mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu den Nachbarn und warnen Sie sie vor, dass es am Samstag bei Ihnen etwas turbulenter zugehen wird.
Fazit: Genießen Sie Ihren Tag ohne Stress
Eine Hochzeit im Garten hat einen unverwechselbaren Zauber. Sie ist persönlich, entspannt und genau so, wie Sie sie sich gestalten. Damit sie aber perfekt wird, braucht sie ein festes Fundament – und das im wahrsten Sinne des Wortes.
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Quelle des Artikels: https://www.bavord.de/blog/hochzeit-im-garten/