Ebern/Bad Neustadt: Nächste bittere Nachricht für Valeo-Beschäftigte in der Region

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Für die Beschäftigten von Valeo in der Region kommt die nächste Hiobsbotschaft: Nachdem gestern die Schließung des Standorts in Bad Neustadt an der Saale bekannt wurde, kündigt der Automobilzulieferer nun auch am Standort Ebern einen erneuten Stellenabbau an – bereits der vierte in Folge.

Betroffen sind insgesamt 134 Arbeitsplätze, davon 109 in der Forschung und Entwicklung, die nahezu vollständig geschlossen werden soll – aber auch 25 Mitarbeitende in produktionsunterstützenden Bereichen sollen gehen. Für 37 Beschäftigte gibt es ein Angebot, nach Erlangen zu wechseln. Dort wird die Entwicklung der Valeo-Division „Power“ künftig zentralisiert – neben den Standorten Bad Rodach und Czechowice in Polen.

IG Metall und Betriebsrat äußern deutliche Kritik: Seit Jahren weisen sie auf die strukturellen Probleme des Standorts hin, fordern nachhaltige Transformationsstrategien und neue Produkte, um Arbeitsplätze zu sichern. „Die Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht für die Beschäftigten“, so Andrea Sicker, zweite Bevollmächtigte der IG Metall Bamberg.

Aktuell sind von einst 1.650 Beschäftigten im Jahr 2016 nur noch 763 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ebern tätig. Zusammen mit der gestrigen Schließungsankündigung in Bad Neustadt steht die Region erneut vor erheblichen Umwälzungen in der Automobilzulieferindustrie.

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