Unterfranken: Wer gilt als armutsgefährdet?

Wenn das Geld kaum zum Leben reicht: In Deutschland waren zuletzt mehr als 13 Millionen Menschen armutsgefährdet, wie Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen. Als armutsgefährdet gilt hierzulande zum Beispiel, wer allein lebt und weniger als 1.446 Euro netto im Monat zur Verfügung hat.
In Unterfranken liegt diese Grenze niedriger – bei 1.336 Euro. Doch auch hier steigt die Schwelle seit Jahren: 2021 lag sie noch bei 1.203 Euro.
Für Betroffene bedeutet Armut meist mehr als nur ein knappes Budget. Häufig sind auch die Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt – etwa bei Bildung, Kultur, Wohnen oder sozialen Kontakten. Armut wirkt sich damit auf viele Lebensbereiche aus und kann soziale Ausgrenzung verstärken.