Würzburg: NVM verteidigt Vordereinstieg im Bus

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Wer in und um Würzburg mit dem Bus unterwegs ist, kennt das: Der Einstieg erfolgt meist vorne beim Busfahrer, dort wird die Fahrkarte vorgezeigt. Diese Regelung gibt es schon seit Jahren – und sie hat sich bewährt, teilt der Nahverkehrsverbund Mainfranken (NVM) mit.

Die Grünen in Stadt- und Kreistag sehen das allerdings anders. Sie fordern, dass an den Haltestellen wieder alle Türen geöffnet werden. Der Vordereinstieg mit Fahrkartenkontrolle führe ihrer Meinung nach zu längeren Standzeiten und damit zu Verspätungen im Fahrplan. Außerdem hätten andere Städte wie München, Augsburg, Mainz oder Aachen diese Regelung bereits wieder abgeschafft.

Der NVM widerspricht: Durch den Vordereinstieg seien die Einnahmen um rund sieben Prozent gestiegen, weil Fahrscheine besser kontrolliert werden. Würden wieder alle Türen geöffnet, drohten Einnahmeverluste – die am Ende durch höhere Ticketpreise ausgeglichen werden müssten. Zudem gebe es aktuell keine nennenswerten Verzögerungen durch den Vordereinstieg.

Und: Bei besonders hohem Fahrgastaufkommen dürfen schon jetzt alle Türen geöffnet werden.

Für den NVM ist deshalb klar: Einen Änderungsbedarf gibt es derzeit nicht.

 

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