Stadt Schweinfurt

Ergebnis der Stichwahl um den Oberbürgermeisterposten Schweinfurt:
Ralf Hofmann (SPD)
67,7 %
Oliver Schulte (CSU)
32,3 %
Schweinfurt: SPD-Mann Hofmann übernimmt im Rathaus
Die Ära des bisherigen Oberbürgermeisters Sebastian Remelé ist vorbei – Schweinfurt hat einen neuen Rathauschef gewählt. Ralf Hofmann hat die Stichwahl am Sonntag gewonnen. Seit 1992 war der Oberbürgermeisterstuhl immer in Händen der CSU - jetzt ändert sich das.
Der SPD-Mann bekam 67,7 Prozent der abgegebenen Stimmen. Sein Mitbewerber Oliver Schulte von der CSU kam auf 32,3 Prozent.
Die Wahlbeteiligung lag bei 39,9 Prozent und war damit niedriger als im ersten Wahlgang – da waren es noch 52,2 Prozent.
Schon im ersten Wahlgang hatte Hofmann mehr Stimmen geholt als Schulte. Eine Woche vor der Stichwahl ist dann bekannt geworden, dass der SPD-Mann ein breites Bündnis hinter sich hat: Die Fraktionen von Freien Wählern, Grünen und Linken hatten sich geschlossen hinter ihn gestellt.
Hofmann wird mit seiner Wahl Nachfolger von Sebastian Remelé, der seit 2010 Oberbürgermeister der Stadt war. Der 57-Jährige hatte bereits vor einem Jahr angekündigt, nicht mehr als OB kandidieren zu wollen.
Remelé hat aber schon eine neue Aufgabe bekommen. Im September 2025 wurde er von der Bundesregierung offiziell als Experte berufen, um als Schiedsrichter bei Fällen über geraubtes NS-Vermögen zu entscheiden. Er hilft also dabei, Streitigkeiten über NS-Raubgut zu klären.
Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl (1. Wahlgang):
• Ralf Hofmann (SPD)
37,6 %
• Oliver Schulte (CSU)
23,4%
• Holger Laschka (GRÜNE)
3,6%
• Stefan Labus (Freie Wähler)
9,9%
• Thomas Felsner (AfD)
16,2%
• Axel Schöll (FDP)
2,5%
• Ulrike Schneider (Zukunft / öpd)
6,9%
Amtsinhaber Sebastian Remelé (CSU) tritt nicht mehr an.
Stadt Schweinfurt: Ralf Hofmann (SPD) & Oliver Schulte (CSU) treten bei Stichwahl gegeneinander an
In Schweinfurt fällt die Entscheidung über das neue Stadtoberhaupt erst in zwei Wochen in einer Stichwahl. Da am Sonntag keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreichen konnte, treten am 22. März Ralf Hofmann für die SPD und Oliver Schulte für die CSU noch einmal gegeneinander an. Im ersten Wahlgang holte Hofmann rund 38 Prozent der Stimmen, Schulte kam auf gut 23 Prozent. Die Wahlbeteiligung in Schweinfurt lag bei 52,2 Prozent.
Die Stimmen bei der Stadtratswahl in Schweinfurt sind ausgezählt. Es gibt deutliche Gewinner und Verlierer.
Die CSU verliert ihren alleinigen Spitzenplatz. Sie und die SPD/Volt-Fraktion sind künftig mit je 12 von 44 Sitzen am stärksten vertreten. Für die CSU sind das fünf Plätze weniger als bislang. Drittstärkste Kraft ist künftig die AfD, die sich von vier auf acht Sitze verdoppelt. Dahinter kommen die Freien Wähler mit 4 Sitzen.
Die Grünen halbieren ihre Sitzzahl auf drei. Linke und Zukunft/ÖDP bekommen je zwei und die FDP einen Sitz. Insgesamt sind AfD und SPD/Volt die größten Gewinner im Schweinfurter Stadtrat. Die CSU hat die meisten Stimmen verloren.