Würzburg: Waffenverbot am Hauptbahnhof

Messer, Schreckschusswaffen oder gefährliche Werkzeuge: Die Bundespolizei hat ein Waffenverbot an acht bayerischen Bahnhöfen erlassen – dazu zählt auch der Würzburger Hauptbahnhof. Grund ist ein Anstieg an Gewalttaten im Reiseverkehr und die Steigerung des Sicherheitsgefühls an Bahnhöfen.
Von Freitag 15 Uhr bis Sonntagmorgen 3 Uhr dürfen keine gefährlichen Werkzeuge, Schuss- und Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- oder Stichwaffen sowie Messer aller Art mitgeführt werden. Dazu zählen auch beispielsweise Taschenmesser. Mit Plakaten wird darauf am Hauptbahnhof hingewiesen.
Die Bundespolizei wird verstärkt Kontrollen durchführen. Wer gegen die Regeln verstößt, muss mit Platzverweisen, Beschlagnahmungen, Bußgeldern oder sogar Strafverfahren rechnen.
In der Vergangenheit wurden solche Mitführverbote immer wieder in unregelmäßigen Abständen eingeführt – besonders über die Weihnachtszeit. Da ging das Verbot aber nicht nur ein Wochenende lang, sondern direkt über mehrere Wochen.