Werneck: Wilde Verfolgungsjagd auf A7 und A70 führt zu Festnahme

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Eine gefährliche Verfolgungsjagd über mehrere Autobahnen hat am Donnerstagvormittag den Verkehr am Autobahnkreuz Schweinfurt-Werneck lahmgelegt. Ein flüchtiger Autofahrer rammte drei Streifenwagen, fünf Polizeibeamte wurden dabei verletzt. Der Grund für die Flucht steht mittlerweile fest: Der Wagen war als gestohlen gemeldet.

Gegen 10:30 Uhr sollte ein blauer VW Polo auf der A7 bei Wasserlosen kontrolliert werden. Der 35-jährige Fahrer gab jedoch Gas und rammte beim Fluchtversuch bereits einen ersten Streifenwagen. Die Flucht setzte sich über das Kreuz Werneck bis auf die A70 in Fahrtrichtung Bamberg fort.

Fünf Beamte bei Kollision verletzt

Laut Polizei rammte der Flüchtige bei seinem Manöver insgesamt drei Dienstfahrzeuge der beteiligten Inspektionen. Durch die Wucht der Zusammenstöße erlitten fünf Polizeibeamte leichte Verletzungen, der 35-jährige Fahrer blieb unverletzt. Den Einsatzkräften gelang es schließlich, das Fluchtfahrzeug zu stoppen und den Mann festzunehmen. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf einen unteren fünfstelligen Betrag.

Hintergrund der Flucht: Fahrzeug in NRW gestohlen

Der Grund für das rücksichtslose Verhalten des Mannes konnte schnell geklärt werden. Wie Polizeisprecher Denis Stegner auf Nachfrage bestätigte, war der Pkw in der Nacht auf Donnerstag in Nordrhein-Westfalen gestohlen worden. „Das ist nach derzeitigem Stand der Grund für seine Flucht“, so Stegner. Die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried sucht nun nach Zeugen oder anderen Autofahrern, die durch die riskante Fahrweise des blauen Polos gefährdet wurden.

Vollsperrung und Umleitung

Die A70 in Fahrtrichtung Bamberg war zwischen dem Autobahnkreuz Werneck und der Anschlussstelle Werneck für die Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten rund zwei Stunden voll gesperrt. Die Autobahnmeisterei und die Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle ab. Mittlerweile sind alle Arbeiten abgeschlossen und die Sperrung wurde wieder aufgehoben.

 

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